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<pre>Der SV Darmstadt hat am vergangenen Wochenende in Hamburg gleich zwei Saisonpremieren gefeiert: Erstens wurden im Volksparkstadion beim HSV die allerersten Auswärtspunkte geholt. 14-mal haben es die Lilien vergeblich versucht, beim 15. Auswärtsspiel hat es endlich geklappt.  <p> Am Samstag (15:30 Uhr) greift der SV Darmstadt 98 erstmals als Hessens Nummer eins in das Geschehen der Bundesliga ein. Man darf gespannt sein, wie sich die euphorisierten Darmstädter nach dem knappen 1:0-Derbysieg gegen Eintracht Frankfurt präsentieren.  <p>  Dortmund liegt trotz der Premierenpleite weiterhin auf Platz eins der Tabelle und wird auch an der Spitze überwintern, egal wie das Spiel am Freitag ausgeht. <p> Schließlich ist kaum zu erwarten, dass nun der große Einbruch kommen wird. Seit Heynckes beim FC Bayern das Zepter übernommen hat, wurden wettbewerbsübergreifend alle sieben Spiele gewonnen — vier in der Bundesliga, zwei in der Champions Leagueund eines im DFB-Pokal. <p>  Unter ideellen Gesichtspunkten werden die Hessen dagegen schon um einiges schwerer zu ersetzen sein: Mit der Maxime, dass Mentalität der größeren Qualität der Gegner stets ein Schnippchen schlagen kann, hatte der Verein in den zurückliegenden Jahren eine ausgesprochen spannende Nische besetzt.  </pre>


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<pre>Noch dazu, nachdem sich der BVB dort immer recht wohl gefühlt hat und ein Comeback von Reus im Raum steht.  <p> Positive Nachrichten gab es dagegen von Marco Reus, der seine Kreuzbandverletzung überwunden hat, und frohen Mutes auf die Rückrunde blickt: „Alles läuft nach Plan. Ich hoffe, dass ich bald im Training in Zweikämpfe gehen kann.“  <p>  Nach der Pause geschah das Undenkbare: Die Knappen kamen wieder zurück und in der Nachspielzeit traf Naldo per Kopf zum Ausgleich. Bei der Borussia herrschte Fassungslosigkeit pur. Dennoch hält der Klub weiterhin an seinem hart kritisierten Trainer Bosz fest. <p> Da wir dem Abstiegskampf eine eigenständige Vorschau spendierten, werden die dort getätigten Prognosen an dieser Stelle nur in aller Kürze zusammengefasst: So bekommt Darmstadt 98 zum Saisonende mitgeteilt, dass in der Bundesliga kein Platz für sympathische Außenseiter ist. <p>  Fünf Gegentore in zwei Spielen können nicht alleine auf Giefers Aussetzer zurückgeführt werden.  </pre> 


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<pre> – In Gladbach flogen Peter Stöger und seinen Mannen nur so die Bälle um die Ohren.  <p> Punktemäßig liegen die ungleichen Kontrahenten nach 15 Spieltagen dagegen gleichauf. Beide haben aktuell 36 Zähler auf dem Konto — nur einmal, in der Saison 2013/14 (Bayern: 41 / Leverkusen: 37), war ein Spitzenduo seit Einführung der Drei-Punkte-Regel zum selben Zeitpunkt erfolgreicher.  <p>  Immerhin konnten die 05er bei ihren bisherigen elf Bundesliga-Auftritten in Leverkusen gleich sieben Mal etwas Zählbares mitnehmen. In vier Auswärtsspielen gingen die Mainzer sogar als Sieger vom Rasen. Ein ähnliches Kunststück trauen die Wettanbieter den Gästen am Sonntag allerdings nicht wirklich zu, was ein Blick auf die Wettquoten zeigt. Mainz ist der krasse Außenseiter. <p>  Ernsthafte Sorgen muss es Markus Weinzierl somit machen, dass sein im Vorjahr so erfolgreich praktiziertes System insbesondere in den Heimspielen seinen Zauber verloren hat: So ist sein Team gegen die Klubs aus Berlin und eben Ingolstadt nicht nur zwei Mal in Folge in der WWK Arena leer ausgegangen, darüber hinaus haben die Gastgeber in den 180 Minuten vor eigenem Publikum noch nicht einmal einen einzigen Treffer erzielt. <p>  Mit der sich manifestierenden Ladehemmung setzte sich ein Trend fort, der bereits weite Teile der Rückrunde überschattet hat; nachdem Bayer saisonübergreifend 25 Bundesligaspiele in Folge knipste, stellte sich die Null zuletzt als treuester Begleiter der Werkself heraus.  </pre>


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<pre> Dies zumal außer Frage steht, dass die Münchner noch eine ganze Menge zuzusetzen haben — und nach den beiden dürftigen Auswärtsspielen bekommt nun wahrscheinlich schon die Heim-Premiere des neuen Jahres eine deutliche Steigerung zu sehen.  <p> – Nach dem 4:1 bei den Roten Bullen strotzte Kai Havertz vor berechtigtem Stolz.   <p> Somit kassierte die TSG in der vergangenen Spielzeit alle vier Niederlagen auf fremden Plätzen — jedoch nicht in Leverkusen. Dort blieben die Hoffenheimer mit 3:0 siegreich. <p>  Union Berlin kam zu Hause trotz fast 80minütiger Überzahl im Spiel gegen Schlusslicht Bochum, das vom Feuerzeug-Wurf eines Unioner-Fans gegen VfL-Keeper Drewes überschattet wurde, nicht über ein 1:1 hinaus. Damit blieben die Eisernen auch im achten Pflichtspiel in Folge ohne Sieg (3U, 5N). Mit 13 Toren stellen sie die drittschwächste Offensive, mit nur 15 Gegentoren aber auch die geteilt zweitbeste Defensive.  <p> Kiel konnte den 4:2-Heimsieg über Dortmund nicht vergolden und kassierte nach zwei Heimdreiern am Stück mit insgesamt 9:3 Toren am vergangenen Wochenende eine 1:3-Heimschlappe gegen Hoffenheim. Auswärts warten die Störche in dieser Bundesliga-Saison weiterhin auf ihren ersten Sieg. Mit einer 0-2-6-Bilanz sind sie das zweitschwächste Auswärtsteam. Ihre letzten fünf BL-Partien auf des Gegners Platz verloren sie allesamt.  </pre>


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<pre> Auch wir Wettfreunde gehen davon aus, dass Leverkusen dem BVB einen harten Fight liefern wird. Nach unserer Ansicht wird es aber keinen Sieger geben.  <p> Dieser ist im Kampf um die direkte Quali für die nächste Champions League von großer Bedeutung. Der Rückstand auf die zweitplatzierten Dortmunder ist groß, die Wolfsburger spüren den Atem der Verfolger im Nacken. Jedes Straucheln könnte ein Abrutschen in der Tabelle zur Folge haben.  <p>  Doch mit der gefühlsmäßigen Pleite gegen die Knappen waren die Hiobsbotschaften noch nicht ausgeschöpft. Mario Götze hat sich Bänderteilrisse im oberen und unteren rechten Sprunggelenk zugezogen und wird laut Klubangaben ca. sechs Wochen ausfallen. <p>  Die jüngste Niederlage gegen den FC Augsburg dürfte ihn in seiner Meinung wohl bestätigt haben.  <p> Nach einer alarmierenden Pleitenserie nahm Mainz vor wenigen Tagen einen eminent wichtigen Dreier gegen die Berliner Hertha in Empfang. Vor der undankbaren Prüfung in der Allianz Arena hat sich die Situation der Rheinhessen zunächst einmal aber nur unwesentlich verbessert.  </pre>


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